Herbst

Herbst

Dose, 1980
27 × 20 cm

Die Arbeit Herbst (A.S. Puškin) wurde vom Künstler in der traditionellen Technik der Palecher Lackminiaturmalerei in Eitempera unter Verwendung von Gold und Silber ausgeführt.

Das Ausgangsmaterial, das dem Grundgedanken dieser Arbeit diente, sind zwei Werke von A.S. Puškin, nämlich Herbst (Trostlose Zeit …) und Der 19. Oktober (Es verliert der Wald sein purpurnes Gewand …). Die lichte Lyrik des ersten und die spannungsgeladene Dramatik des zweiten Gedichts bemüht sich der Künstler in seiner Bildauffassung Puškins zu einer Einheit zusammenzuführen.

Die Hauptaufgabe sieht der Künstler darin, den Dichter, den hellen Genius, abzubilden, und zu diesem Zweck bemüht er sich, mit allen Kompositionselementen, durch das Gesamtbild jene Atmosphäre zu schaffen, die auch im Leben von Puškin in hohem Masse seine Inspiration und die Verwirklichung seiner göttlichen Begabung begünstigte. Der Künstler liess sich durch seine tiefe Liebe zum Dichter leiten. Es ist allgemein bekannt, dass der Herbst Puškins Lieblingsjahreszeit war, sie inspirierte ihn, mit ihrem Beginn „blühte er wieder auf …“. Puškin ist, „als Erscheinung“, unerreichbar, und jeder Versuch, diese Gestalt auch nur zu streifen, ist eine verzweifelte Vermessenheit.